Mittwoch 2. Mai 07

Nach einer kurzen Nacht wurde es heute ernst. Früh am Morgen, um 7.15 Uhr bis 8.00 Uhr hatten wir die Möglichkeit im Hotel das Frühstück zu uns zu nehmen. Um 8.10 Uhr standen alle startbereit in Uniform vor dem Hotel und begaben sich zum Car.
Nach einer Stunde Fahrt kamen wir im Dientzenhofer – Gymnasium in Bamberg an. Dieses Gymnasium ist mehr als fünf Mal so gross, wie die Stiftsschule. In drei Abteilungen gaben wir Konzerte für die SchülerInnen. Jedes mal hörten uns ca.50-70 begeisterte Schüler zu. Während den Konzerten hatten sie sogar die Möglichkeit ein bisschen ‚Schwiizerdütsch’ zu lernen. Linda Morgenthaler versuchte, ihnen Wörter wie ‚Chuchichäschtli’ beizubringen. Als Ursula Birchler noch einen Satz auf ‚Einsiedlerdütsch’ sagte (Ich ha heibsch gärn Broutwurscht mit Gummelschtunggis.) haben sie überhaupt nichts mehr verstanden, was uns umso mehr freute. Auch wenn es sogar bei uns Leute gab, die ein bisschen komisch geschaut haben.

Um 12.55 Uhr, ganz verschwitzt und langsam kaputt, konnten wir das Konzert mit viel Applaus beenden. Nachdem das ganze Material wieder im Bus verstaut war und sich alle umgezogen hatten, durften wir in der Mensa der Schule gemeinsam ein Mittagessen einnehmen, welches uns von der Schule spendiert wurde. Während des Essens haben sich einige von uns gefragt, ob Kartoffelsalat eine Spezialität Deutschlands sei?!

Nach der Verabschiedung begaben wir uns mit vollem Magen auf den Weg in die Altstadt Bambergs. Während zwei Stunden hatten wir nun die Möglichkeit, Bamberg zu besichtigen und Fotos zu schiessen. Um 16.30 Uhr trafen wir uns alle pünktlich wieder beim Bus, um die Rückfahrt nach Nürnberg anzutreten.

Den Abend hatten wir zur freien Verfügung. Manche gaben ihr Geld für ein feines Essen aus, andere besuchten den Mc Donalds.

Eine Gruppe von 17 Personen besuchte von 20.00 Uhr bis 23.00 Uhr die Oper ‚Faust’ von Gounod im Nürnberger Opernhaus.

Übrigens: Die Vorahnung von gestern hat sich für einige von uns bewahrheitet. Das Nachtleben von Nürnberg ist nicht gerade interessant. Wahrscheinlich haben wir die richtigen Orte einfach noch nicht gefunden. Vielleicht bekommen einige von uns dadurch ein bisschen mehr Schlaf, was sicher keinem schaden wird.