Donnerstag 3. Mai 2007

Schon wieder so früh wie gestern ging es heute Morgen weiter. Um 7.30 Uhr trafen sich alle zum Frühstück. Eine Stunde später verliessen wir unser Hotel und fuhren mit dem Bus in den anderen Teil der Stadt. Nachdem wir uns nur um ein paar Strassen verfahren haben, kamen wir ca. 35 Minuten später in der Erich-Kästner-Schule an. Nach dem Einspiel bot unser Trompeter Martin uns ein super Solokonzert auf der Gitarre. Von 10.30 Uhr bis 12.45 Uhr gaben wir drei Konzerte für etwa 15 Primarklassen. Nach dem ersten Konzert hatten die Schüler die Möglichkeit, die Instrumente auszuprobieren. Wie erwartet, stürmten die meisten Schüler sofort zum Schlagzeug. Leider konnten wir das bei den zwei weiteren Konzerten nicht mehr durchführen. Nach den Konzerten wurden wir von der Schule zum Essen eingeladen. Sie hatten im Hof Bratwürste gegrillt und dazu gab es wieder einmal Kartoffelsalat. Dieser war der Beste von denen, den wir in den drei Tagen gegessen hatten. Zur Krönung des Mittagessens gab es ein riesiges Dessertbuffet.
Danach ging es wieder zurück in den anderen Stadtteil von Nürnberg. Bei der Rückfahrt verfuhren wir uns noch mehr als bei der Hinfahrt und durften darum noch eine Ehrenrunde drehen. Für die gleiche Strecke benötigten wir nun fast eine Stunde. Kaum waren wir im Hotel, ging es schon wieder weiter. Wir hatten gerade noch Zeit, die Uniform auszuziehen.
Alle zusammen fuhren, obwohl es freiwillig war, zum Dokumentationszentrum Reichsparteitaggelände. Dieses riesige Museum steht in Nürnberg, weil Nürnberg in der Zeit des 2. Weltkrieges eine der wichtigsten Städte Deutschlands war.
In einem Film und einem Rundgang haben wir viele Details erfahren, die wir bis jetzt noch nicht wussten. Leider hatten wir ein bisschen zu wenig Zeit einberechnet und konnten darum nicht das ganze Museum genau betrachten. Um 17.00 Uhr hatten wir uns alle wieder beim Car getroffen.

Ab 18.00 Uhr hatten wir den Abend wieder zur freien Verfügung. Jeder gestaltete ihn so, wie es ihm gefiel. Die einen mit ‚shoppen’, andere mit ‚chillen’, oder sonst mit irgendetwas. Auch das Nachtessen war individuell und jeder versuchte, in Nürnberg das beste Restaurant zu finden.

Irgendwann fanden dann alle den Weg ins Hotel zurück. Auch in dieser Nacht werden wir wahrscheinlich nicht zu mehr Schlaf kommen, als in den letzten beiden Nächten.