FM-Reise nach Österreich 2019

 

Bericht vom Samstag, 27. April. 2019:

Um Punkt 12:30 Uhr versammelten wir uns beim Theatersaal, um den Car zu beladen. Nachdem auch unser Dirigent rund 45 Minuten später eintraf (dies jedoch begründet, da er ein Konzert zu geben gehabt hatte) und die letzten fehlenden Reiseutensilien ihren Weg nach Einsiedeln gefunden hatten, startete unsere Reise um ca. 14:00 Uhr in Richtung Österreich. Die rund fünfeinhalb-stündige Fahrt wurde von einer kurzen Pause unterbrochen, damit wir uns für die Weiterfahrt nach Salzburg verpflegen konnten. Um rund 19:30 Uhr erreichten wir schliesslich das Hostel und checkten ein. Der Abend stand uns zur freien Verfügung. Die meisten FM-Mitglieder scheuten sich nach der langen Busfahrt aber nicht davor nochmals mit einem Bus ins rund zwei Kilometer entfernte Stadtzentrum, wo wir den Abend ausklingen liessen.

Bericht vom Sonntag, 28. April. 2019:

Heute trafen wir uns um 9:00 Uhr, frisch gestärkt, in der Hostellobby, um auszuchecken. Nach zügigem Einladen der Koffer durch Toni, machten wir uns auf den Weg ins Stadtzentrum. Anders als gestern, spazierten dieses Mal die meisten FM-Mitglieder rund 30 Minuten in die Altstadt von Salzburg und erkundigten die Musikstadt.
Nach der freien Zeit trafen wir uns erneut um 11:40 Uhr im Mirabellpark, um unsere Instrumente und Utensilien für ein Ständchen bereitzustellen. Bevor es losging, durfte jeder nochmals ein wenig durch den Ort gehen und sich stärken. Pascal, Samuel und Lorenz bewachten währenddessen die Instrumente und Noten. Bei durchzogenem Wetter spielten wir schliesslich ein Ständchen und fanden trotz schwierigen Verhältnissen Anklang im Publikum. Gespielt haben wir einen Ausschnitt aus dem Laetarekonzertprogramm, wie zum Beispiel Sir Duke, Tequila oder The Avengers.Nach 30 Minuten packten wir wieder zusammen und machten uns auf den Weg zum Car.
Nach einem kurzem Unterbruch stiegen wir alle in den Car, um nach Wien weiterzureisen. Es gab auf der Strecke noch einen Zwischenstopp im Mc Donalds, ehe es weiterging in Richtung Osten.Wir erreichten Wien früher als geplant, doch aufgrund der engen Kurven und Strassen war es nicht einfach zu unserem Hostel zu gelangen. Toni meisterte diese Situation jedoch gekonnt und fuhr uns so nah wie möglich zu unserer Unterkunft. Eingecheckt, durfte jeder selbst den Abend ausklingen lassen und Wien bereits ein wenig erkunden.

Bericht vom Montag, 29. April. 2019:

Der Tag begann um ca. 8:00 Uhr mit dem Frühstück im Hostel. Anschliessend machten wir bei leichtem Regen einen Rundgang mit unserem Stadtführer Herr Meister durch Wien, wobei wir die bekanntesten Sehenswürdigkeiten, wie das Haus der Musik, den Stephansdom und den Heldenplatz besichtigten. Den restlichen Morgen konnten wir individuell gestalten, wobei alle nach Belieben die Stadt erkundschafteten.
Am Nachmittag war ein Ständchen geplant, welches aber auf Grund des schlechten Wetters abgesagt werden musste, sodass wir mehr Zeit für andere Aktivitäten hatten. Einige FM-Mitglieder besuchten das Naturhistorische Museum, welches zur Überraschung einiger interessanter als erwartet war.Am Abend genossen wir ein gemeinsames Essen in einem traditionell österreichischen Restaurant.
Schnitzel war das Stichwort des Abends, aber auch andere Köstlichkeiten liessen unsere Herzen höherschlagen. Dies besonders aufgrund der grossen Portionen, welche viele an ihre Grenzen brachte. Nach diesem Festmahl schwirrten wir in alle Himmelsrichtungen aus, um uns zu vergnügen.

Bericht vom Dienstag, 30.April. 2019:

Heute starteten wir mit einem entspannten Morgen. Das eigentliche Programm war es, nach Bratislava zu fahren. Wir mussten aber wegen des Wetters sowie auch der geplanten Opernführung, die verschoben wurde, das Tagesprogramm mit dem des Mittwochs tauschen. Unser erstes gemeinsames Treffen war daher erst um 12:00 Uhr, somit konnten wir den Morgen selbst gestalten.
Die Älteren nutzten dies um auszuschlafen, einige besuchten allerdings auch das Kunsthistorische Museum, andere vertrieben die Zeit in der Stadt. Aufgrund des starken Regens, welcher den ganzen Tag über andauerte, wurde unser Ständchen vor dem Schloss Schönbrunn abgesagt und wir fuhren daher mit dem Car durch die Stadt, um Teile Wiens und den Prater zu besichtigen. Leider war auch am gegenübergesetzten Ende von Wien das Wetter nicht besser und die meisten Schüler nutzten die freie Zeit, um in ein Café zu gehen.
Anschliessend an unseren kleinen Abstecher, fuhren wir in Richtung Oper, wo uns der Dirigent des Bühnenorchesters bereits erwartete. Er führte uns durch die Oper und konnte uns mit Unterstützung des technischen Direktors spannende Bereiche sowie auch Details der Oper näherbringen. Die beiden nahmen uns gutgelaunt und immer mit einem Witz auf Lager auf eine Tour hinter die Kulissen und zeigten uns Orte, welche normale Touris nicht zu Gesicht bekommen. Nach dieser ausserordentlich interessanten Führung wurden wir schliesslich entlassen und durften den Abend nach unseren Belieben ausleben.

Bericht vom Mittwoch, 01. Mai. 2019

Der Tagesausflug nach Bratislava stand heute auf dem Programm. Wir fuhren um 8:30 Uhr beim Hostel ab und erreichten die Hauptstadt der Slowakei rund eine Stunde später. Da heute der erste Tag mit Sonnenschein war (endlich!), nutzten wir natürlich die Gelegenheit um einige sensationelle und äusserst kreative Gruppenfotos zu schiessen. Dafür suchten wir in der Stadt die schönsten Aussichtspunkte und Sehenswürdigkeiten auf. Anschliessend fuhren wir in das Stadtzentrum und gaben am Ufer der Donau ein kurzes Ständchen. Kurz nach Mittag durften wir die Stadt dann frei erkunden. Um 17:00 Uhr trafen wir uns wieder beim Car und traten die Rückreise nach Wien an. Am Abend fand eine Liveübertragung der Oper "Rigoletto" von Giuseppe Verdi auf dem Opernplatz statt, welche einige von uns besuchten. Den restlichen Abend hatten wir zur freien Verfügung.

Bericht vom Donnerstag, 02. Mai. 2019

Um 8:30 Uhr stand heute die Reise vom Hostel in Wien nach Budapest auf dem Programm. Da die Fahrt relativ früh startete und die meisten von uns nur wenig Schlaf gekriegt hatten, war es die ersten paar Stunden ungewöhnlich ruhig im Car. Nur als wir ausstiegen, um vor dem Maria-Theresien-Platz (wo das Natur-Historische-Museum und das Kunst-Historische-Museum stehen) ein letztes Gruppenfoto in Wien zu schiessen, wachten die FM-Mitglieder langsam auf. Nachdem der Schnappschuss im Kasten war, setzten wir unsere Reise nach Ungarn fort.
Die nächste Pause legten wir erst kurz vor Budapest ein und assen, wie es sich für Reisende gehört, im Fast-Food-Laden Burgerking. Circa um 13:50 Uhr erreichten wir unser Ziel und checkten ins Hostel ein.
Anschliessend darauf trafen wir uns in der Lobby, um die schönsten Plätze und Bauwerke Budapests zu erkundigen. Dies waren unter anderem die Kettenbrücke und das Parlament. Dabei erzählte uns Herr Meister Fakten über die Stadt und ihre Monumente. Danach durfen wir selbst die Stadt ein wenig unter die Lupe nehmen.
Der nächste Treffpunkt war erst wieder um 18:00 Uhr für ein Ständchen auf dem Heldenplatz Hösök tere. Bei schönem Wetter und warmen Temperaturen machten wir uns bereit und spielten mit Freude vor dem Publikum.
Nach dem Konzert ging es schliesslich ans Abendessen. Die ganze FM versammelte sich in einem Restaurant und genoss die schmackhaften (mehr oder weniger) traditionellen Speisen, die Budapest zu bieten hat. Anschliessen durfte jeder seinen Abend so gestalten, wie gewünscht.

Bericht vom Freitag, 03. Mai. 2019

Nach einer langen Nacht in Budapest startete der letzte volle Tag der FM-Reise mit einem ausgiebigen und ausgewogenen Frühstück im Wombat's City Hostel um 8:00 Uhr. Anschliessend fand der zweite Teil der Budapestführung statt. Dieses Mal schauten wir uns den Stadtteil Buda genauer an. Dafür mussten wir zum ehemaligen Königspalast hochsteigen und der Donau entlang spazieren. Um 13:00 Uhr trafen wir uns beim Budapest Eye (ein Riesenrad) um schlussendlich aus dem wunderschönen Budapest wieder auszureisen. Nach gut viereinhalb Stunden Fahrt, welche vor allem verwendet wurden um Block! Hexa zu spielen (ein lustiges Handyspiel, welches Fabian entdeckt hat), erreichten wir das Dörfchen Ulmerfeld in der Nähe von Linz, welches gut 950 Einwohner zählt. Dort übernachteten wir in einer Burg und waren beinahe die einzigen Gäste. Wir genossen ein letztes Abendessen in einer kleinen Pizzeria im Dorf und verbrachten anschliessend den Abend gemeinsam. Ein letztes Mal sassen wir alle beisammen und lachten gemeinsam über die vergangenen Tage.

Bericht vom Samstag, 04. Mai. 2019

Heute mussten wir früh aufstehen, da wir bereits um 07:45 Uhr in Richtung Einsiedeln losfahren wollten. Deshalb beschlossen einige, dass es überhaupt nicht lohnenswert war überhaupt erst ins Bett zu gehen. Auch die, welche geschlafen hatten, schienen früh am Morgen noch etwas müde zu sein. Daher verliefen auch die ersten Stunden im Car sehr ruhig und es wurde fleissig Schlaf nachgeholt.
Doch spätestens nach dem Mittagessen in einer Raststätte in der Nähe von Innsbruck, wachten auch die letzten Schlafmützen aus ihrem Winterschlaf auf und es kam wieder ein wenig Leben in den Car. Nach weiteren drei Stunden erreichten wir schliesslich Einsiedeln kurz nach 16:00 Uhr und begannen damit die Koffer und Instrumente auszuladen und zu versorgen.
Nach getaner Arbeit verabschiedeten wir uns schliesslich von einander und dankten Herr Meister, Flurina und Toni für die tolle vergangene Woche in Österreich, Ungarn und der Slowakei.
Es war wie jedes Jahr ein lustiges Abenteuer mit einer coolen Truppe Leute und wird uns wahrscheinlich noch lange in Erinnerung bleiben.