KE 3/2006

Den verschiedenen Kommentaren nach dem Laetarekonzert war zu entnehmen, dass sich unser Aufwand mit zusätzlichen Register- und Einzelproben offenbar gelohnt hat. Das differenzierte Klangbild der FM wurde von vielen bemerkt und entsprechend gelobt. Das tut uns natürlich gut!
Das Konzert wurde von den Maturandinnen auch genutzt, um P. Roman aus der Studentenmusik zu verabschieden. Seit September konnte er ja nicht mehr mitspielen wegen seiner Hörprobleme. Etwa 40 Ehemalige folgten der Einladung und überraschten P. Roman - und mich - mit einem halbstündigen Event. Ich hatte dann allerdings etwas Schwierigkeiten, das Programm entsprechend zu kürzen und die geplanten Zugaben waren auch schon lautstark abmusiziert... Irgendwie fanden wir dann aber doch den Weg zu einem guten Ende und auch die von Alt-Sousaphonist Lukas bei seinem imposanten Einmarsch zerlegte Lampenkugel ist wieder ersetzt.
Die fünf uns im Sommer verlassenden Maturandinnen beschenkten mich mit Leckerbissen der verschiedenen Tournee-Destinationen, wofür ich mich an dieser Stelle nochmals bedanke. Ihr wisst offenbar, was ich gern habe!
Am 24. Mai spielten wir das erste Ständchen dieser Saison, und zwar für die Maturaklasse 1936. Für mich war es das zweite Mal, dass ich für eine Klasse spielen durfte, welche 70 Jahre Matura feiert. Es war ein besonderes Vergnügen, für diese würdigen rüstigen Herren zu spielen.
Wenn Sie das lesen, werden wir unsere Konzertreise nach Rom bereits hinter uns haben. Im Moment hoffe ich einfach, dass der grössere Teil der geplanten Konzerte und Aktivitäten gelingen wird, es ist mir aber auch bewusst, dass wohl einiges an Improvisation nötig sein wird.
Vor uns haben wir noch das Abschiedskonzert im Dorfzentrum und verschiedene Ständchen. Am 1. Juli werden wir - gutes Wetter vorausgesetzt - für die 2000-3000 erwarteten Pilger der Zürcher Wallfahrt im Studentenhof auftreten, aber bis dahin werden wir ja an grössere Publikumsaufmärsche gewohnt sein, schliesslich spielen wir in Rom auch während der päpstlichen Generalaudienz und da sind 50'000 Zuhörer das übliche Mass. Allerdings bezweifle ich, dass die nur wegen uns kommen...
Aber wie ich letzthin eine FM-lerin sah, die grad ihr Instrument bereitmachte für ihren Unterricht, dachte ich, dass die FM eigentlich ein so grosses Publikum und den entsprechenden Applaus schon verdienen würde. Wer Beispiel in der Gesamtmusik und auch in der Big Band mitspielt, hat drei Stunden Probe pro Woche, mindestens eine halbe Stunde Unterricht - und dafür sollte auch noch geübt werden... Und es gibt solche, die zusätzlich bei den Gabrielibläsern oder sonst einer Band mitmachen. Und interessanterweise sind das trotzdem - oder gerade deshalb? - nicht die schlechtesten SchülerInnen.

Marcel Schuler

Nächster Konzerttermin:

Abschiedskonzert 2006: Freitag, 9. Juni um 20.00 Uhr im Dorfzentrum Einsiedeln.