Jahresbericht 2011/2012

Sommerferien können schnell oder langsam vergehen, doch endlich sind sie allemal. Wie jedes Jahr hofften wir natürlich auf neue Gesichter und Verstärkung in unserer Musik. Tatsächlich durften wir insgesamt sieben Neulinge begrüssen! Sie füllten die leeren Stühle, die im vergangenen Schuljahr entstanden waren, beinahe aus. Doch war keines der dringend gebrauchten Instrumente wie Posaune oder Tenorhorn dabei. Und weil uns im Juni der Bass verlassen hatte, übernahm Laura Lacher diese notwendige Stimme mit dem Bariton-Saxophon.
Nun konnten wir voller Elan das neue FM-Jahr starten und begannen früh mit dem Einüben des neuen Konzertprogrammes, da wir nur zwei von vier Ständchen halten konnten.
Die Probephase war intensiv und versprach Erfolg.
Schnell war es Weihnachten und unser alljährlicher Auftritt nach den Weihnachtsferien für die möglicherweise zukünftigen Erstklässler stand an. Er ist wie immer sehr wichtig für uns, denn wir haben dort bereits zum zweiten Mal die Möglichkeit, durch ein paar Worte von Herrn Schuler und Instrumentenvorstellungen, für unseren Verein zu werben. Die Hoffnung ist auf jeden Fall vorhanden, dass dieser Anlass Früchte tragen wird.
Weiter ergänzten wir unser Konzertprogramm mit etwas leichteren Stücken, die nicht so viel Zeit zum Proben beanspruchten.
So viel Zeit war auch nicht mehr übrig. Mit den Sportferien und dem Theater waren unsere Probemöglichkeiten gezählt. Auch weil wir den Termin für das Laetarekonzert mit dem 31. März früher ansetzten als in den Jahren zuvor. Das von Filmmusik geprägte Programm wurde von zwei Kleinbesetzungen aufgelockert. Trotz der geringen Anzahl der Bands wurde das Konzert zu einem Erfolg. Auch die vier Maturandinnen und der Maturand sorgten für Unterhaltung mit ihrer Vorstellung.
Als dann Pater Markus Herrn Schuler den Umschlag mit der Unterstützung für unsere Reise überreichte, machte sich Vorfreude in uns breit. Denn wie wir hörten, versprach die diesjährige FM-Reise viele Konzerte und billiges Shoppen!

Tatsächlich verflog die Zeit wie Sand und der Tag der Abreise war gekommen. Natürlich konnte Herr Schuler eine Horde junger Musiker nicht alleine beaufsichtigen und so nahm er als Unterstützung Irmgard Fuchs und Pater Georg mit, der seine Wurzeln in Breslau hat. Doch ohne Buschauffeur geht überhaupt nichts und dieses Mal hatten wir sogar eine doppelte Besetzung mit Marcell Schuler und Christoph Reber. Dies war nötig, da die Strecke zwischen Einsiedeln und Breslau nicht weniger als 15 Stunden beanspruchte.
In Polen hatten wir fünf Konzerte und an manchen sogar mehr Zuschauer als zu Hause beim Jahreskonzert. Es waren grossartige Momente, die viel Spass bereiteten und unvergesslich bleiben. Was neu war: wir zogen während der Reise einmal um. Somit konnten wir den Heimweg etwas verkürzen. Das war kein Problem, denn wir fanden uns in der zweiten Unterkunft - es war ein Franziskanerkloster - genauso zurecht wie in der ersten, sie war eine gruppenfreundliche zentralgelegene Pension. Was aber unverändert blieb, waren die Geschichten und Geschehnisse, die jede und jeder mit nach Hause brachte. Und wir sind uns alle einig, wenn wir sagen, dass die Reise ein Highlight war. Aber wie es so mit Lichtern und der Lichtgeschwindigkeit ist, war die Reise rasend schnell wieder vorbei. Doch noch Wochen später ist sie in unseren Köpfen präsent und man rätselt, wo es wohl das nächste Mal hingeht. Auf jeden Fall ein riesiges Dankeschön an Herrn Schuler, der die Reise wie immer grandios geplant hatte!
Unmittelbar nach den Frühlingsferien hatten wir erneut Auftritte. Gleich am Montag hatten wir ein Ständchen für die Maturaklasse 2002. Weitere folgten, unter anderem eines für die Archivare, die sich in Einsiedeln am 26. Juni trafen. Doch das letzte Ständchen des Jahres und für fünf von uns das letzte überhaupt war das Valete. Es verabschiedeten sich Kapellmeisterin und Klarinettistin Bettina Kälin, die Klarinettistinnen Nadja Birchler und Samantha Weber, Trompeterin Sonja Ott und Saxophonist Mike Koch. Wir wünschen ihnen alles Gute für die Zukunft und freuen uns auf ein Wiedersehen am nächsten Laetarekonzert!

Die Aktuarinnen: Inês Camilo und Céline Kälin

 

Es ist toll, was unsere jungen Musikerinnen und Musiker leisten. Zweimal pro Woche sind sie über Mittag in den Proben. Im Gegensatz zu anderen Jahren war dieses Schuljahr der Probenbesuch sehr erfreulich und es gab sogar zwei Musiker, welche sämtliche Proben besucht haben und bei allen Auftritten dabei waren.
Während früher fast jede Stimme mehrfach besetzt war, ist nun die Situation so, dass viele Stimmen nur einfach besetzt sind. Wenn also der betreffende Musiker nicht spielt, fehlt die Stimme… Leider ist es so, dass uns sogar ganze Register fehlen. Auch in diesem Schuljahr hatten wir keine Posaunen und ich musste die entsprechenden Stimmen von Tenorsaxophonen spielen lassen. Und als einzige Bassstimme wirkt das Baritonsaxophon. Das bedeutet also, dass wir nicht auftreten können, wenn die Baritonsaxophonistin krank ist.
Im vergangenen Schuljahr fanden sieben Neue den Weg in die Studentenmusik, welche den Abgang von zehn Musikerinnen und Musikern im vorherigen Jahr nicht ganz ersetzen konnten. Sehr dramatisch wird es im Sommer 2013 aussehen, wenn uns gleich ein Dutzend verlassen wird. Die werden kaum ersetzbar sein und wir werden dann wohl auf die Mithilfe von Ehemaligen bauen müssen und unsere Auftritte möglicherweise auf das Laetarekonzert – und eventuell eine Reise – beschränken müssen. Die Konkurrenz durch die vielen Kursfächer ist einfach zu gross.
Auf diese Weise existiert auch die Big Band noch. Wir haben einen einzigen Auftritt im Jahr, und zwar anlässlich der Diplomfeier der Hotelfachschule Belvoirpark Zürich jeweils entweder im Grossen Tonhallesaal oder im Kongresshaussaal. 13 der 15 Mitglieder sind Ehemalige und wir treffen uns im Herbst für einige Proben für den Auftritt vor Weihnachten.
Es wäre schön, wenn wieder mehr Schülerinnen und Schüler den Weg in die FM finden würden, um so den Kontakt zu allen Klassen zu pflegen und das gemeinsame Musizieren, Konzertieren und das Reisen zu geniessen. Man kann auch ein Blasinstrument an der Schule lernen!

Marcel Schuler

 

 

 

Leitung

Marcel Schuler

 

Komitee                                         

Kälin Bettina 6., Kapellmeisterin
Iten Simon 5., Vizekapellmeister
Camilo Inês 5., Aktuarin
Kälin Céline 5., Aktuarin
Forster Aaron 5., Materialverwalter
Lacher Laura 5., Uniformen
Schönbächler Ruedi 5, Technik
Stebler Viviane 5., weiteres Komiteemitglied
Saner Julia 4., weiteres Komiteemitglied

 

Polen-Reise-Team

Frau Irmgard Fuchs, Assistentin und Betreuerin
P. Georg Liebich, Betreuer
Herr Marcell Schuler, Chauffeur
Herr Christoph Reber, Chauffeur

                      

 

Flöte

Kälin Céline 5.
Camilo Inês 5.
Georgiadis Chiara 2.

 

Klarinette

Birchler Nadja 6.
Kälin Bettina 6.
Weber Samantha 6.
Krentscher Christiane 5.
Deuber Fabienne 4.
Laim Moritz 3.
Fuchs Eric 3.
Blum Luzia 1.
Perner Fabian 1.

 

Altsaxophon

Koch Mike 6.
Stebler Viviane 5.
Schreiber Sanjay 2.
Schönbächler Zoe 1.

 

Tenorsaxophon

Schilliger Linda 5.
Saner Julia 4.
Merz Julia 4.

 

Baritonsaxophon

Lacher Laura 5.

 

Trompete

Ott Sonja 6.     
Iten Simon 5.
Dittli Jonas 5.
Burkard Andreas 4.
Küchler Joël 2.
Züger Deborah 2.

 

Waldhorn

Steinauer Joël 3.
Schuler Gregor 3.

 

Tenorhorn

Schönbächler Stefan 5.

 

Posaune

-

Bass

-

Bass-Gitarre

-

Gitarre

-

Drums

Schaad Philipp 5.
Forster Aaron 5.
Hutter Ramona 1.

 

Technik

Schönbächler Ruedi 5.