Jahresbericht 2008/2009

Trotz einer Probenpause von neun Wochen und mit einigen Mitgliedern weniger konnten wir am 3. September im Theatersaal das Schuljahr 2008/2009 musikalisch eröffnen.
Jeder gab sein Bestmögliches und wie immer konnten wir das Publikum erfreuen.
Die erste Probe des Schuljahres fand dann am 5. September statt. Diese wurde genutzt, um einige altbekannte Stücke aufzufrischen, um sie am folgenden Montag beim ersten Ständchen zu präsentieren.
In der nächsten Probe durften wir ein paar wenige neue Musikantinnen und Musikanten begrüssen, mit denen wir aber trotzdem nicht den gleichen Mitgliederstand wie vor den Ferien erreichten.
Von nun an wurde wieder fleissig geprobt und die neuen Stücke, die den Notenordner allmählich füllten, wurden Takt um Takt eingeübt, manchmal mit grösseren Schwierigkeiten, manchmal fast problemlos. Langsam gewöhnten sich auch alle wieder an den Schulalltag, die Proben und die wenigen Ständchen, die, ausser eines wegen des schlechten Wetters, alle durchgeführt werden konnten und reibungslos abliefen.
Die Zeit ohne grössere Auftritte wurde dafür genutzt, die neuen, sehr interessanten Stücke einzuüben und ein paar ältere aufzufrischen.
Die Wochen bis zu den Weihnachtsferien in denen nur die Big Band einen Auftritt hatte, bei dem sie die Diplomfeier der Hotelfachschule Belvoirpark Zürich im Grossen Tonhalle-Saal umrahmte, ging sehr schnell vorbei und schon bald nahm auch die Reise 2009 konkretere Formen an, auch wenn es um einiges langsamer verlief als im letzten Jahr.
Nach den Weihnachtsferien stand auch für die FM wieder ein Auftritt auf dem Programm. Wie schon die letzten beiden Jahre eröffnete die FM am 10. Januar den Informationstag für die zukünftigen Erstklässler und derer Eltern. Auch dieses Mal reichten die Sitzplätze für den grossen Ansturm nicht aus und kaum war der letzte Ton gespielt, mussten die Musikerinnen und Musiker ihren Platz räumen, um ihn den Eltern und den neuen Schülern freizugeben.
Bis Ende März gab es wieder eine ruhigere Zeit. Diese wurde genutzt, um uns gut auf das bevorstehende Laetarekonzert und die Konzertreise vorzubereiten.
Am 30. März fand aber noch ein anderer wichtiger Auftritt statt, der nicht so schnell wieder stattfinden wird. Es war so weit. Das Kloster und die Stiftsschule standen vor der Realisierung eines neuen Musikhauses. Die erste Etappe des Abbruches war schon getan; die Fenster, Böden, Türen usw. schon herausgerissen. Dafür besitzt die FM kein FM-Zimmer mehr, sondern muss sich bis 2010 mit einem Büro-Container auf dem Hartplatz begnügen. Doch das ist für uns kein Problem. An diesem Anlass "Abbruch zum Aufbruch" besammelte sich die ganze Schule auf dem Hartplatz, wo die FM und der Plauschchor die Reden des Rektors, des Abtes und des Architekten musikalisch umrahmten.
Schon wenige Tage später, am 4. April, stand der FM das grösste Konzert des Schuljahres bevor, das Laetarekonzert. An diesem Abend sollte sich also zeigen, ob sich die vielen, manchmal strengen und mühsamen Proben wirklich gelohnt haben. Sie haben sich gelohnt und der Theatersaal war bis auf den letzten Platz besetzt, doch unsere Plätze mussten wir nicht räumen wie am Infotag. Über das grosse Publikum haben wir uns sehr gefreut, schliesslich waren alle nur gekommen, um uns zu hören. Wie jedes Jahr überraschten die Sechstklässler mit einer speziellen Darbietung, die vom Publikum auch diesmal mit Begeisterung angenommen wurde. Das Konzert war ein voller Erfolg und hatte uns - und dem Applaus nach zu urteilen - auch den Zuhörern viel Spass gemacht. Herzlichen Dank!
Am Sonntag, den 26. April stand die Konzertreise, welche dann eher eine Ferienreise war, vor der Tür und mit dem Leiterteam Marcel Schuler (Dirigent und Gesamtleiter), Elena Stäger (Betreuerin und Physiklehrerin), Marcell Schuler (Busfahrer) und Irmgard Fuchs (Assistentin) machte sich die ganze FM am Morgen früh auf den Weg nach Belgien. Unser Dirigent hatte einigen "Bammel" vor der Woche. Denn noch nie hat es diese Situation gegeben, dass so wenige Zusagen für Auftritte usw. für die Reise vorhanden waren. Wir wussten also alle, dass mehr oder weniger das meiste improvisiert werden musste.
Gegen Abend trafen wir in unserem Hotel "Sleep Well" in Brüssel ein, wo wir während fünf Nächten logierten. Das Hotel liess vor allem bei der Anzahl der Duschen zu wünschen übrig. Doch dafür lag es an perfekter Lage und in kürzester Zeit erreichte man zu Fuss das Zentrum Brüssels und die Marktstrasse.
Am Montag stand kein Konzert, sondern eine Stadtrundfahrt auf dem Tagesprogramm, die leider nicht durchgeführt werden konnte und daher auf den Mittwoch verschoben wurde. Am Nachmittag wurde deshalb kurzfristig beschlossen, nach Waterloo zu fahren, um das Kriegsgelände und die verschiedenen Museen zu besichtigen.
Am Dienstag stand das erste Konzert auf dem Programm. Doch zuerst besuchten einige Mitglieder noch verschiedene Klassen der Abdijschool Zevenkerken, denen wir später unsere Stücke zum Besten gaben. Den restlichen freien Nachmittag genossen wir in der "Schoggistadt" Brügge.
Am Mittwoch begaben wir uns auf die verschobene Stadtrundfahrt, die von einem Stadtführer sehr interessant gestaltet wurde und bei der wir alle Sehenswürdigkeiten zu sehen bekamen. Doch die Geschichten über die belgische Schokolade und das belgische Bier war für die meisten Mitglieder wohl doch das interessanteste.
Der nächste Tag, Donnerstag, war mehr durchgeplant als die anderen Tage in Belgien. Am Vormittag ging es mit dem Bus nach Ostende an die Nordsee, worauf sich alle Musikerinnen und Musiker sehr freuten. Zuerst gab es eine Schiffsbesichtigung, und später stand die Zeit am Meer zur freien Verfügung. Am Nachmittag gaben wir noch das zweite und letzte Konzert in einer Schule in Ostende. Dieses Konzert war am Anfang noch nicht vorgesehen. Das Angebot kam erst am Dienstag in Zevenkerken und somit hatten wir statt eines immerhin zwei Konzerte während der ganzen Reise.
Schon war es wieder Freitag und es hiess: Heimfahrt in die Schweiz. Die Rückfahrt verlief reibungslos und etwas früher als geplant trafen wir gegen Abend in Einsiedeln ein.
Wieder einmal war es eine wunderschöne Reise, während der trotz der vielen Improvisationen alles geklappt hat, auch wenn einige ein bisschen skeptisch waren. Wie wir uns alle einig sind, sind diese Konzertreisen jeweils immer zu schnell vorbei.
An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an das ganze Leiterteam; an Marcell Schuler, der die FM trotz des neuen und noch etwas unbekannten Busses sicher durch alle Strassen Belgiens fuhr und uns immer sicher an unser Ziel brachte, an Elena Stäger, die mit ihrem Humor immer alle erfreuen konnte, an Irmgard Fuchs, die uns unterstützte und insbesondere an unseren Dirigenten Marcel Schuler, der diese mit viel Zeit- und Arbeitsaufwand verbundenen Reisen jedes Jahr aufs Neue auf die Beine stellt, wobei es dieses Jahr besonders schwierig war.
Nach den Frühlingsferien lagen noch die letzten Wochen des Schuljahres vor uns. Doch auch dieses Jahr gab es keinen Stress mehr, denn letztes Jahr wurde beschlossen, das Abschlusskonzert nicht mehr durchzuführen. Dies hat sich bewährt. Doch trotzdem wurde fleissig weitergeprobt, da noch viele Ständchen vorgesehen waren, von denen auch die meisten durchgeführt werden konnten.
Nun war auch die Zeit für die Maturandinnen und Maturanden unter den FM-Mitgliedern gekommen. Beim Valete verabschiedeten sich Posaunistin und Kapellmeisterin Lou Weber, Tenorsaxophonistin Nicole Zehnder, Baritonsaxophonistin Patrizia Ochsner, Altsaxophonist Dominik Gresch, Flötistin Tania Florio, die Trompeter Valentin Egli und Tobias Mächler, die Schlagzeuger Mathias Brandenberger und Lukas Bereiter, Bass-Gitarrist Robin Küchler, Big Band-Gitarrist Andreas Schuler und Techniker Fabio Rota.
Wir hoffen, sie alle haben die Jahre in der FM genossen und werden uns am nächsten Laetarekonzert mit ihrem Applaus unterstützen. Es war eine wunderschöne Zeit. Herzlichen Dank!!!

Die Aktuarin: Désirée Stebler


Leitung
Marcel Schuler

Komitee
Weber Lou 6., Kapellmeisterin
Lienert Patrizia 5., Vizekapellmeisterin
Stebler Désirée 4., Aktuarin
Brandenberger Mathias 6., Materialverwalter
Zehnder Nicole 6., Uniformen
Rota Fabio 6., Technik
Egli Valentin 6., weiteres Komiteemitglied
Ochsner Patrizia 6., weiteres Komiteemitglied

Belgien-Reise-Team
Frau Elena Stäger, Betreuerin
Frau Irmgard Fuchs, Assistentin
Herr Marcell Schuler, Chauffeur

Flöte
Florio Tania 6.
Egli Denise 4.
Kälin Céline 2.
Camilo Inês 2.

Klarinette
Stebler Désirée 4.
Blöchliger Michèle 5.
Kronauer Marco 4.
Feusi Stefan 4.
Birchler Nadja 3.
Kälin Bettina 3.
Kälin Chantal 3.
Marty Stefan 1.
Weber Samantha 3.

Altsaxophon
Gresch Dominik 6.
Croce Susanna 4.
Huber Sabina 4.
Lacher Laura 2.
Schilliger Linda 2.
Reich Julia 2.
Stebler Viviane 2.

Tenorsaxophon
Zehnder Nicole 6.
Saner Sebastian 5.
Schibli Nadine 5.

Baritonsaxophon
Ochsner Patrizia 6.

Trompete
Mächler Tobias 6.
Egli Valentin 6.
Schibli Michael 4.
Rutishauser Roy 5.
Ott Sonja 3.
Iten Simon 2.
Burkard Andreas 1.

Waldhorn
Lienert Patrizia 5.
Müller Johannes 4.

Tenorhorn
Schönbächler Stefan 2.

Posaune
Weber Lou 6.
Brandenberger Mathias 6.

Bass
Bisig Lukas 4.

Bass-Gitarre
Küchler Robin 6.

Gitarre
Schuler Andreas 6.

Drums
Brandenberger Mathias 6.
Süss Dominik 4.
Bereiter Lukas 6.
Küchler Robin 6.
Schaad Philipp 2.

Technik
Rota Fabio 6.