Jahresbericht 2002/2003

Auch dieses Jahr begannen mit dem neuen Schuljahr am 2. September die FM-Proben wieder. Trotz des grossen Verlustes an FM–lerInnen, den wir auch dieses Jahr wieder einstecken mussten, liessen wir uns nicht davon abhalten, schon eine Woche später unser erstes Ständchen mit nur noch knapp 40 BläserInnen zu geben. Schon eine Woche später liess uns Marcel Schuler mit einem erneuten Ständchen bei zuerst schlechtem, dann heissem Wetter, schwitzen.
Am darauf folgenden Tag fand zum Rektorenwechsel eine kleine Feier statt. Zu diesem Anlass wurde der FM die Ehre zu Teil, im Theatersaal ihr erstes Konzert in neuer Besetzung zu geben, was wir - meiner Meinung nach - mir Bravour meisterten.
In den darauf folgenden Proben wurde uns dann auch langsam das diesjährige Ziel unserer Konzertreise bekannt gegeben: Portsmouth in England. Aber bevor wir uns ganz auf die Tournee einstellen konnten, mussten wir uns noch auf das Laetarekonzert vom 5. April konzentrieren. Die zahlreich erschienenen ZuhörerInnen wurden auch dieses Jahr nicht enttäuscht. Die kleinen Bands überraschten nicht nur unseren Dirigenten Marcel Schuler, auch das Publikum war begeistert.
Weil sich die Idee des letzten Jahres so gut bewährt hatte, wurden unsere Gäste auch dieses Jahr wieder während der Pause von unseren “Festwirten“ bedient. Und das nicht nur mit kühlen Getränken, sondern auch mit Kuchen und Wienerli mit Brot. Ein grosses Dankeschön an unsere fleissigen “Festwirte“.
Dieses Jahr hatte sich die sechste Klasse etwas ganz besonderes ausgedacht. Die “Hexe“, gespielt von Audrey Schaufelberger, erzählte ein Märchen, während sich die übrigen Sechstklässler - als “Wurzelzwerge“ und sonstige Märchenfiguren verkleidet - auf der Bühne aufstellten. Mit nur ein paar Instrumenten und verschieden mit Wasser gefüllten Weinflaschen spielten sie ein ganzes Stück, welches von Jonas Asprion komponiert worden war. Er war auch derjenige, der das Märchen geschrieben hatte.
Wie jedes Jahr begann unsere Tournee mit einer Probe, die wir am Sonntag hielten.
Nach der Probe wurde auch sogleich der Transportbus beladen, mit dem Werner Küttel und Elena Stäger (beide Lehrer an unserer Schule) unser Material, das wir nicht mit dem Flugzeug nach England transportieren konnten, durch den Eurotunnel fuhren. Sie reisten dann am nächsten Morgen los. Im Namen der ganzen FM nochmals ein grosses Dankeschön an unsere beiden Chauffeure.
Am darauf folgenden Dienstag hiess es für uns dann endlich „ab nach England“. Am frühen Morgen fuhren wir gemeinsam mit einem von mir zu einem günstigen Preis organisierten Postauto zum Flughafen Zürich-Kloten. Von da aus flogen wir etwa eineinhalb Stunden, bis wir nach endlosem Schlaufen-Fliegen endlich in London-Heathrow landeten. Mit einem englischen Bus wurden wir von London nach Portsmouth gefahren. Am Mittag kamen wir in unserem Hotel an und da erwartete uns schon der erste Schock. Zum Mittag gab es, wie schon von vielen befürchtet, Fish-and-Chips. Von diesem Schock erholt, genossen wir am Nachmittag bei schönem Wetter eine Bootsrundfahrt durch den Hafen. Im Verlauf des Nachmittags kamen auch unsere beiden Materialtransporteure an.
Trotz der anstrengenden Reise liessen es sich die meisten nicht nehmen, schon am ersten Abend so richtig auf die Pauke zu hauen und die Bars und Clubs unsicher zu machen. Am Mittwoch hiess es wieder früh aufstehen, denn um 9.00 Uhr fuhren wir mit dem Bus zu unserem ersten Auftritt in der Corpus Christi R. C. Primary School. Zuerst waren wir alle etwas überrascht, als die Kinder in Einerkolonne in ihren Schuluniformen in die Halle marschierten. Doch Linda Morgenthaler lockerte mit ihrem Programm die Kinder auf, so dass sie begeistert mitmachten. Nach diesem Auftritt gingen wir zu Fuss zur College Park Infant School, wo wir uns zuerst einrichteten und dann in einem nahe gelegenen Park die Möglichkeit hatten, unsere mitgebrachten Sandwichs zu essen. Der Auftritt am Nachmittag verlief ähnlich wie der am Vormittag. Unseren ersten Rückschlag erlitten wir am Abend, als wir in der St Agatha’s Church ein öffentliches Konzert geben sollten. Da die Kirche ziemlich leer blieb und wir nur wenige ZuhörerInnen hatten, entschlossen wir uns, das Programm abzukürzen und so spielte im zweiten Teil nur die Big Band. Am Donnerstag hielten wir nochmals zwei Auftritte in Schulen. Je einen am Vormittag und am Nachmittag, die ähnlich verliefen wie diejenigen am Mittwoch. Der Freitag verlief etwas stürmischer. Am Nachmittag gaben wir in Gunwharf Quays, einem riesigen Einkaufskomplex, ein Ständchen. Zuerst spielten wir in einem breiten, überdachten Gang, bis wir wegen Lärmbelästigung fortgeschickt wurden. Also spielten wir bei windigem und kaltem Wetter auf einer Terrasse weiter, mit Blick auf einen nicht überdachten Platz. Gegen Abend sollten wir ausserhalb von Portsmouth, in Fareham auftreten. Da es richtig zu stürmen begann, sagten wir den Auftritt ab. Am Samstag mussten wir dann wieder früh aufstehen – bei manchen fiel allerdings das Aufstehen weg, da sie sowieso nicht im Bett waren – und packen. Denn wir fuhren mit dem Bus wieder zurück zum Flughafen Heathrow und flogen von da aus zurück in die Schweiz. Im Nachhinein kann man sagen, dass die Tournee ein voller Erfolg war.

Auch dieses Jahr hielten wir während der Pause des Lehrer-Schüler-Fussballmatches ein kurzes Ständchen und wollten so die Schüler unterstützen. Aber es half nichts, denn nach der Pause wendete sich das Blatt und die Lehrer gewannen das Spiel.
Das letzte Konzert mit der sechsten Klasse gaben wir am 13. Juni im Dorfzentrum in Einsiedeln. Es war das Abschiedskonzert der Maturaklasse, mit dem zehn Schülerinnen und Schüler Abschied von der FM nahmen: Jonas Asprion (Kapellmeister, Trompeter, Komponist, grösste Konkurrenz der Gebrüder Grimm und Wurzelzwerg), Rachel Blöchliger (Tenor-Saxophonistin), Géraldine Engels (Klarinettistin), Simone Heinrich (Drums), Lukas Kälin (Materialverwalter und Sousaphonist), Christina Meyer (Klarinettistin), Audrey Schaufelberger (Märchenhexe und Sopran-Saxophonistin), Claudia Thalmann (Alt-Saxophonistin), Adrian Zehnder (Alt-Saxophonist) und Roman Kälin (Drums). Mit diesem Konzert haben nicht nur zehn hervorragende Musiker Abschied genommen, sondern auch zehn gute Freunde.

Der Aktuar: Silvan Schönbächler


Leitung
Marcel Schuler
 
Ratgeber in allen Situationen und Stütze der Leitung
P.Roman Bannwart
 
Komitee

Asprion Jonas 6., Kapellmeister
Honegger Raphael 5., Vizekapellmeister
Kälin Lukas 6., Materialverwalter
Kälin Isabelle 4., Uniformen
Heinrich Sven 4., Technik
Schönbächler Silvan 3., Aktuar
Züger Dario 4., Betreuer der Homepage
Brülhart Laura 5., weiteres Komiteemitglied
Grätzer Olivia 5., weiteres Komiteemitglied
Meyer Michi 5., weiteres Komiteemitglied

England-Reise-Team
Frau Linda Morgenthaler, Organisatorin, Betreuerin und Dolmetscherin
Frau Elena Stäger, Betreuerin
Herr Werner Küttel, Chauffeur des Materialbusses

Musiklehrer
Saurer Marcel, Trompete, Horninstrumente und Leiter der Gabrielibläser

Mitglieder der Studentenmusik

Flöte
Zehnder Janine 3.
Hürlimann Eva 3.
Zgraggen Dominique 3.
Stebler Yvette 2.
Steinauer Angela 2.
Klarinette
Honegger Raphael 5.
Grätzer Olivia 5.
Hensler Claudia 5.
Engels Géraldine 6.
Meyer Christina 6.
Croce Evelina 3.
Fuchs Roman 4.
Gasser Bettina 5.
Schmid Esther 5.
Bösiger Marina 4.
Alt-Saxophon
Zehnder Adrian 6.
Brülhart Laura 5.
Hensler Stefanie 3.
Thalmann Claudia 6.
Suter Fabienne 3.
Keehnen Vincent 4.
Sopran-Saxophon
Schaufelberger Audrey 6.
Tenor-Saxophon
Blöchliger Rachel 6.
Trompete
Asprion Jonas 6.
Merz Samuel 4.
Meyer Michi 5.
Schönbächler Silvan 3.
Küchler Martin 1.
Richner Lucas 1.
Waldhorn
Küchler Lorenz 4.
Lienert Roger 4.
Primhorn
Decasper Flurina 4.
Züger Dario 4.
Tenorhorn
Pfister Patrizia 6.
Posaune
Küchler Urs 6.
Huber Felix 5.
Kälin Isabelle 5.
Sousaphon
Kälin Lukas 6.
Bass-Gitarre
P. Roman Bannwart
Drums
Heinrich Simone 6.
Meyer Mathias 2.
Kälin Roman 2.
Gitarre
Hauser Raphael 5.
Technik
Heinrich Sven 6.